Worauf sollte man bei der Auswahl der Skates achten?

Sobald die ersten Sonnenstrahlen auftauchen und die Temperaturen ein wenig steigen, freuen sich viele, ihre Inlineskates endlich aus dem Winterschlaf erlösen zu können. Egal ob es darum geht, auf Fahrrad-, Wander- und Feldwegen durch die Natur zu gleiten, bei autofreien Skate-Events Großstädte unsicher zu machen oder sein Können bei Wettbewerben unter Beweis zu stellen, das Inlineskaten macht viel Spaß und hält obendrein noch fit. Mittlerweile gibt es Inlineskates jedoch in so vielen verschiedenen Ausführungen, dass es vor allem für einen Einsteiger oft gar nicht so einfach ist, das richtige Modell auszuwählen.

Welche Inliner eignen sich als Einsteiger Skates?

Inlineskates gibt es in unterschiedlichen Varianten, je nachdem für welchen Einssatzzweck sie entwickelt wurden. So gibt es beispielsweise Speedskates, die speziell für schnelles Skaten konzipiert sind, oder Hockeyskates, die Eishockeyschuhen nachempfunden sind und für das Inline-Hockey entwickelt wurden. Street- oder Aggressive-Skates wiederum ermöglichen ein härteres und anspruchsvolleres Skaten mit Sprüngen, Slalomfahrten und dem Befahren von Halfpipes, Rampen und Treppen. Für Einsteiger sind jedoch die sogenannten Fitnessskates, die auch unter den Bezeichnungen Freizeit-, Fun- oder Recreational-Skates angeboten werden, oft die beste Wahl. Dabei gibt es Fitnessskates sowohl als Hard- als auch als Softboots. Hardboots haben eine harte Außenschale aus Kunststoff, in der ein weicher Innenschuh steckt. Dadurch sind Hardboots robust, belastbar und bieten ein hohes Maß an Halt und Stabilität. Im Unterschied dazu bestehen Softboots überwiegend aus weichen Materialien. Deshalb sind Softboots meist leichter als Hardboots und viele empfinden, dass der Tragekomfort höher ist. Zudem können Softboots oft im Hinblick auf das Design punkten.

Eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Inlineskates zeigt dieses Video:

 

Worauf sollte ein Einsteiger bei der Auswahl seiner Skates achten?

Unabhängig davon, ob es sich um Soft- oder Hardboots handelt, ist das wichtigste Kriterium, dass die Skates passen. Das bedeutet, die Inliner sollten nirgends drücken, sondern sich am Fuß angenehm anfühlen. Gleichzeitig sollten die Skates aber auch nicht zu locker sitzen und auf keinen Fall eine Nummer größer gekauft werden, auch wenn sich dieser Mythos noch immer hält. Ratsam ist zudem, darauf zu achten, für wen die Skates gedacht sind. Inliner für Frauen sind nämlich auf die weibliche Fußform abgestimmt, während Skates für Männer die männliche Fußform berücksichtigen. Ein weiteres Auswahlkriterium ergibt sich daraus, wie die Skates genutzt werden sollen. Dabei gilt, dass umso weniger und trickreicher gefahren werden kann, je kleiner die Rollen sind. Im Unterschied dazu ermöglichen große Rollen hohe Geschwindigkeiten, allerdings geht dies meist ein wenig zulasten der Stabilität. Für Einsteiger empfehlen sich daher Rollen in mittlerer Größe. Ob der Bremsklotz am rechten oder linken Schuh montiert ist, spielt hingegen keine große Rolle. Je nach Standbein und persönlichem Geschmack kann der Bremsklotz nämlich bei den meisten Modellen gewechselt oder auch komplett weggelassen werden.

Im Hinblick auf den Preis gilt, dass es für Einsteiger nicht gleich das teuerste Profi-Modell sein muss. Bei sehr günstigen Inlineskates ist allerdings die Qualität von Kugellagern und Rollen oft nicht ganz so gut und teils könnte die Verarbeitung besser sein, was sich dann entsprechend auch auf die Sicherheit und Stabilität auswirkt. Insofern sollten Einsteiger in erster Linie auf die Qualität achten. Wichtig ist zudem, auch an die Schutzausrüstung, allen voran Protektoren und Helm, zu denken.