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Hockeysport Streethockey in der Schweiz Drucken E-Mail
Hockeysport Streethockey in der Schweiz

Hockeysport Streethockey in der Schweiz 

Hockeysport Streethockey kann in der Schweiz auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon in der ersten Hälfte der 20. Jahrhunderts wurde - allerdings ohne nachhaltige Organisationsstruktur - überall im Land Streethockey gespielt. 

Die Geburtsstunde des Streethockeys in der Schweiz Die Geschichte des organisierten Streethockeys in der Schweiz ist allerdings wesentlich kürzer. Die eigentliche Geburt erfolgt in den 80er Jahren in zwei verschiedenen Regionen. Im Berner Seeland (Region südwestlich des Bielersees mit dem Hauptort Biel) entstand eine gut strukturierte Streethockeymeisterschaft mit einem relativ dichten Netz an Mannschaften. Eine ähnliche Entwicklung vollzog sich in der Zentral und Ostschweiz wo eine wetere Meisterschaft mit den Schwerpunkten Zug, Zürich und Romanshorn entstand. Nach mehreren Anläufen schlossen sich die beiden Gruppierungen im Frühjahr 1990 in Wettingen zum Schweizerischen Strassenhockeyverband zusammen.

Sport und Technikmagazine, bei Fachzeitschriften Schweiz.

Irrungen und Wirrungen in den 90er Jahren Schon bald stellte sich heraus, dass die 1990 gewählte Organisationsform mit einem Dachverband und zwei quasi unabhängigen Teilverbänden alles andere als optimal war. Anstatt miteinander den Sport weiter zu bringen, entwickelte sich mehr und mehr ein Gegeneinander der beiden Regionalverbände. Die Vorstellungen, wie das Streethockey weiter entwickelt werden sollte, unterschieden sich stark und waren Anlass für ständige Streitereien.

Der Zentralverband, der eigentlich zwischen den beiden Unterverbänden hätte vermitteln müssen, verhielt sich politisch ungeschickt und förderte so das auseinanderdriften zusätzlich. Schließlich konnte 1992 der Vorstand der SSHA nicht mehr besetzt werden und die Präsidenten der beiden Teilverbände übernahmen kommissarisch die Führung des Zentralverbands.

Es wurden Einigungsgespräche geführt und ein Kompromiss schien erreicht, doch die Vereine des Ostverbands machten kurzfristig einen Rückzieher. In der Folge entschieden sich beide Verbände in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Beide wollten versuchen, den Sport mit ihrem Entwicklungsmodell weiter zu bringen. Die Trennung verlief friedlich. Trotz den Gegensätzen hatte man 1992/1993 eine erste Juniorenmeisterschaft durchgeführt.

Die Gründung der SSHA Ab der Saison 1993/94 gab es zwei Streethockeymeisterschaften in der Schweiz. Der ehemalige Westverband, der größere der beiden Teilverbänder. hatte den Namen SSHV behalten, während sich der Ostverband nun Schweizerischer Ballhockeyverband (SBHV) nannt. Während der SSHV schnell an Mitglieder zulegt, konnte der SBHV kaum wachsen, knüpfte aber die ersten internationalen Kontakte und gründete 1994 zusammen mit Deutschland und Österreich den Europäischen Ballhockeyverband. Hockeysport Streethocke.

1995 wurde der erste Europacup in der Schweiz durchgeführt der von den Cormorants Zug gewonnen wurde. Gleichzeitig wurden Kontakte zum ISBHF hergestellt. 1996 nahm eine Mannschaft des SBHV an den ersten Weltmeisterschaften in Bratislava teil und belegte dort den fünften Schlussrang. Der SSHV hatte in derselben Zeit die Zahl der Mitgliedsvereine mehr als verdoppelt und war mit der Integration der Walliser Meisterschaft zum zweisprachigen Verband geworden. Hockeysport Streethockey.

Im Sommer 1996 kam es zu einer erneuten Annäherung zwischen SSHV und SBHV, da der SSHV zwar die zahlreiche Mitglieder aufwies, aber über keine internationalen Kontakte verfügte, während der SBHV zwar international mit dabei war, aber nicht größer war, als zur Zeit der Trennung.

Die folgenden Fusionsgespräche verliefen erfolgreich. Die Funktionäre beider Seiten waren einige Jahre älter geworden und sahen alle im erneuten Zusammengehen die einzige Möglichkeit den Sport weiter zu bringen. Die Fusion der beiden Verbände zum SSBHV wurde dann im Frühjahr 1997 vollzogen. Der Name SSBHV wurde dann zwei Jahre später in Swiss Streethockey Association (SSHA) abgeändert.

Wachstum und Stagnation Nach der Fusion wuchs die SSHA schnell an. Dabei verlief der Wachstum auf zwei Ebenen. Es kamen neue Vereine hinzu, gleichzeitig wuchsen die alten Vereine weiter. Bald verfügten viele der Spitzenvereine über zwei Mannschaften und zwei Juniorenmannschaften. Hockeysport Streethockey.

Es wurde eine 1. Liga, später eine 2. Liga eingeführt. Nebst der U18 wurden auch eine U15 und später eine U12 Junioren-Meisterschaft ins Leben gerufen. Die Weltmeisterschaft 2003 in Sierre löste im Wallis einen regelrechten Streethockeyboom aus, der bis heute anhält. In der restlichen Schweiz entstanden in den letzten Jahren kaum mehr neue Vereine. Es kam sogar zu einem Rückgang der Vereine – vor allem bedingt durch Fusionen.

Die Zahl der Streethockeyspieler wächst aber nach wie vor in allen Teilen der Schweiz an, weil die bestehenden Vereine ihr Angebot laufend ausbauen. Seit 1998 werden im Rahmen von Jugend + Sport Juniorentrainer ausgebildet. Seit 2002 ist die SSHA Mitglied in der Swiss Olympic Association.

Heute gibt es in der Schweiz rund 1'500 lizenzierte Streethockeyspieler und rund 100 noch nicht lizenzierte Spielerinnen. Der Verband verfügt über ein Büro in Hägendorf (Solothurn) das von einem zu 80% angestellten Generalsekretär geleitet wird.

Schweizermeisterschaft Die Schweizermeisterschaft wird von der Swiss Streethockey Association durchgeführt SSHA. Bei den Erwachsenen wird in vier Stärkeklassen gespielt: Nationalliga A, Nationalliga B, 1. Liga und 2. Liga. Die Meisterschaft der 2. Liga wird teilweise von Regionalverbänden organisiert. Im Jugendbereich bestehen drei Alterskategorien: U18, U15 und U12.

Auch hier werden Teile der Meisterschaften von Regionalverbänden organisiert. Im Damenbereich organisierte der Regionalverband Wallis 2004/05 eine erste Meisterschaft. Ab 2006/07 wird die Organisation an die SSHA übergehen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Inlinehockey aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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