Die grundlegende Inline Skater Technik

Das Inline-Skating macht nicht nur viel Spaß, sondern hält auch fit und trainiert die Kondition. Zudem lässt sich das Skaten recht einfach lernen. Natürlich erfordert es jede Menge Übung, bis ein Skater beeindruckende Sprünge und spektakuläre Stunts beherrscht. Aber die grundlegende Inline Skater Technik, die ausreicht, um über Straßen und Wege zu gleiten und den einen oder anderen kleinen Trick durchzuführen, kann sich jeder in kurzer Zeit aneignen. Das Alter spielt dabei übrigens keine Rolle und es spricht überhaupt nichts dagegen, erst als Erwachsener mit dem Inline-Skating anzufangen.



Test

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Die grundlegende Inline Skater Technik

Für die ersten Versuche auf den Rollschuhen eignen sich geteerte und saubere Flächen wie beispielsweise ruhige Seitenstraßen oder autofreie Parkplätze am besten. Steine, Rillen und Unebenheiten könnten den Fahrspaß trüben und wer noch nicht sicher auf den Inlineskates steht und auch noch nicht allzu fit im Bremsen ist, sollte den Straßenverkehr erst einmal meiden. Ist ein geeigneter Übungsplatz gefunden, folgt das Anziehen der Inliner, am besten im Sitzen. Je nach Modell sind die Inlineskates mit Schnallen ausgestattet oder werden wie normale Schuhe geschnürt, manchmal gibt es auch eine Kombination aus Schnallen und Schnürung. Der Schuh ist richtig verschlossen, wenn er einen leichten Druck auf den Fuß ausübt. Der Schuh sollte den Fuß natürlich an keiner Stelle abdrücken, allerdings auch nicht zu lose sitzen, damit eine gute Stabilität und ein sicherer Halt gewährleistet sind. Sind die Inlineskates angezogen, werden noch der Helm und die Hand-, Ellenbogen- und Knieschützer angelegt. Danach kann es losgehen:

 

Das Stehen

Es wird vermutlich nicht gleich von Anfang an klappen, aufzustehen, ohne sich irgendwo festzuhalten. Mit ein wenig Übung ist es aber bald schon kein Problem mehr, sicher auf den Inlineskates zu stehen. Im Prinzip funktionieren das Aufstehen und das Stehen nämlich wie auf normalen Schuhen. Die Rollen sind dafür verantwortlich, dass sich am Anfang alles ein wenig wackelig anfühlt, aber nach ein paar Versuchen ist die richtige Balance gefunden.

 

Das Fahren

Die Schritte beim Inline-Skating sind im Grunde genommen die gleichen Schritte wie beim Einslaufen und auch die Körperhaltung ist ähnlich. Beim Inline-Skaten wird keine komplett aufrechte Haltung eingenommen. Stattdessen geht der Skater ein wenig in die Knie und beugt sich ganz leicht nach vorne, ungefähr so, als wolle er sich hinsetzen. Diese Körperhaltung sorgt nicht nur für ein gutes Gleichgewicht, sondern ermöglicht, überhaupt Schwung in die Schritte zu bringen. Mit vollständig durchgedrückten Knien ist dies nämlich kaum möglich.

Beim Fahren drückt sich der Skater mit einem Fuß ab und verlagert sein Gewicht dann auf den anderen Fuß. Dadurch macht er einen ersten Schritt schräg nach vorne. Der zweite Schritt funktioniert genauso, nur auf der Gegenseite. Auch hier drückt sich der Skater also mit einem Fuß ab und verlagert sein Gewicht auf den anderen Fuß. Durch diesen Zick-Zack-Schritt nimmt der Skater Schwung auf und bewegt sich nach vorne. Hat er genug Schwung, kann er beide Füße nebeneinander stellen und rollen.

 

Das Lenken

Um zu lenken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Möchte der Skater in eine bestimmte Richtung fahren, kann er beim Laufen seine Schritte in diese Richtung verlängern. Rollt der Skater und möchte er eine Kurve fahren, muss er lediglich sein Gewicht verlagern. Dazu stellt er den Fuß, der sich innen in der Kurve befindet, ein wenig nach vorne und durch die Gewichtsverlagerung fährt er automatisch einen Bogen. Ist der Skater sehr schnell unterwegs, kann er eine Kurve auch fahren, indem er wie beim Einslaufen übersetzt, also den einen Fuß über den anderen Fuß setzt.

 

Das Bremsen

Beim Inline-Skating gibt es mehrere Bremstechniken, wobei die meisten erst das Bremsen mit dem Stopper und die T-Bremse lernen. Die meisten Inlineskates sind mit einem Bremsklotz ausgestattet, der sich an der Ferse befindet und sowohl am rechten als auch am linken Schuh montiert werden kann. Um zu bremsen, stellt der Skater seinen Bremsfuß etwas weiter nach vorne, zieht die Zehen nach oben und drückt gleichzeitig mit der Ferse in Richtung Boden. Je stärker der Druck auf den Bremsklotz ist, desto größer ist die Bremswirkung. Beim Bremsen sollte der Skater sein Gleichgewicht aber etwas nach vorne verlagern, denn andernfalls könnte es zu einer ungewollten Drehung kommen.

Die T-Bremse ist mit jedem Skatesschuh möglich, denn hier wird nicht mit dem Stopper, sondern mit den Rollen gebremst. Die Bezeichnung T-Bremse erklärt sich damit, dass die Füße ein T bilden. Das bedeutet, ein Fuß bleibt ganz normal gerade stehen, während der andere Fuß quer dahinter gestellt und belastet wird. Der Vorteil der T-Bremse besteht darin, dass beim Bremsen besser gelenkt werden kann, allerdings reiben sich die Rollen ab.

Neben diesen beiden Bremstechniken gibt es unter anderem noch den Parallel Slide, der auch Hockey-Stop genannt wird. Hierbei werden beide Skates nebeneinander quer zur Fahrtrichtung gestellt. Außerdem gibt es den Power Slide, bei dem der Skater rückwärts fährt und einen Fuß wie bei der T-Bremse quer vor den anderen Fuß stellt, oder die Schneepflugbremse, bei der die beiden Füße ein nach hinten offenes V bilden. Geübte Skater können auch sehr effektiv bremsen, indem sie wie beim Slalomfahren sehr schnell die Richtungen wechseln.

 

Sprünge und Tricks

Wer schon einigermaßen sicher auf seinen Inlineskates steht, kann damit anfangen, kleine Tricks und Sprünge zu üben.

Dies kann dann beispielsweise so aussehen: