|
Inliner Rollschuh Geschichte |
|
|
|
Die Inliner Rollschuh Geschichte. 1760: Der belgische Musikinstrumentenhersteller Josef Merlin aus Huy wird als Erfinder der Rollschuhe genannt...
Inliner Rollschuh Geschichte und Entwicklung
1760: Der belgische Musikinstrumentenhersteller Josef Merlin aus Huy wird als Erfinder der Rollschuhe genannt. 1790: erfindet der Medaillenschneider van Lede in Paris den "Patin Terre, den man in Deutschland alsbald "Erdschlittschuh" nennt (gem. Gothaischer Hofkalender 1790, Seite 36). 1813: Der Franzose Jean Carcin konstruierte einen Rollschuh, dem er die Bezeichnung "Cingar" gab. Er erhielt für seine Konstruktion 1815 ein französisches Patent. 12. November 1889: brachte der Franzose M. Pettibled einen Rollschuh auf den Markt und meldete ein Patent an. 22. April 1823: hat der Wiener Ernest Wessely das Privileg der "Laufschuhe" für sich beansprucht. 27. Juni 1833: erhält Ingenieur Joseph Högn aus Wien ein österreichisches Privileg wie 1825 Herr Löhner. 1849: Patenterteilung an den Franzosen Legrand. 1852: ein unbekannter Londoner ließ sich die ersten Rollschuhe mit 4 Rädern patentieren. 1840: Paarlauf des Tänzerehepaares Dumas am Theater "Port Saint Martin". 1849: Giacomo Meyerbeer baute in seine Oper "Le Prophete" eine Eislaufszene "Les Patineurs", die eine Winterszene in ein Theater versetzte, und zwar mit Rollschuhen, ein. 1867: Rollschuhlaufen wurde auf der Weltmesse in Paris als Sport vorgeführt. - 1863: Der New Yorker James Leonard Plimton lässt sich den ersten "beweglichen" Rollschuh patentieren. Der Name des Rollschuhs ist "Rocking Skate".
- 1866: Eröffnung des ersten öffentlichen Rollschuhrinks in Newport (Rhode Island).
- 1880–1890: Erster Rollsportboom, möglich durch die industrielle Revolution. Durch die in Massen produzierten Rollschuhe wurde der Preis für den Durchschnittsbürger erschwinglich.
- 1884: Der Amerikaner Richardson kam mit den ersten Rollschuhrädern, in denen Kugellager enthalten waren, auf dem Markt.
- 1876: in Paris entstand die erste luxuriöse Rollsporthalle. Auch in Berlin-Hasenheide entstand die erste Rollschuhbahn. Ein exklusiver Club bildet sich, mit dem Vorsitzenden Herzog von Ratibar.
- 1877: Im Frankfurter Palmengarten entstand das erste "Rollerdrorn".
1890: Eröffnung der "Grand Hall Olympia" in London. Sie hatte die Größe eines Fußballfeldes (ca. 6.000 m²). 1909-1910: Nun zählte man in Deutschland ca. 50 Rollschuhbahnen. In England waren es zu dieser Zeit ca. 30. Im Quirinal in Rom, ließ die Königin von Italien ein Rollsportfest veranstalten. Große Städte in Europa, wie z. B. Antwerpen, Brüssel, Nizza, Gent usw. ließen alle Rollschuhbahnen bauen. Jede Rollsportveranstaltung in dieser Zeit war ausverkauft. Um diese Zeit wandelte sich der Rollschuhlauf vom Vergnügen zum Sport. Es entstanden in allen Städten Rollschuhclubs und Wettkämpfe wurde veranstaltet. - 17. Juli 1910: Gründung des Bundes der Deutschen Rollsportvereine in Leipzig.
- 4. Juni 1911: erste Deutsche Meisterschaft im Rollkunstlauf in Stuttgart.
- 22. April 1924: in Montreux wurde der Internationale Rollschuhsportverband "Federration Internationale de Patinage a'Rouelettes" – FIPR gegründet.
- 1947 fand die Namensänderung in "Federation Internationale de Rollerskating"- FIRS- statt.
- 10. April 1926: Erste Europameisterschaft im Rollhockey fand in England statt. 6 Nationen waren am Start.
- 1926: Die erste Weltmeisterschaft mit Rollhockey, Rollschnellauf und Rollkunstlauf fand in Deutschland statt.
- 1926: Adolf Walker und Willi Pfister aus Stuttgart führten das Präzisionskugellager ein. In den 30-iger Jahren entstand in der Reichsakademie Berlin die zentrale Ausbildungsstätte für Trainer und Übungsleiter im Rollschuhsport.
- 1937: Erste Europameisterschaft im Rollkunstlauf in Stuttgart.
- 5. August 1947: in Bonn wurde der Deutsche Rollsportbund (DRB) gegründet.
- 3. Juni 1949: wurde der DRB Mitglied in der FIRS. Somit konnte Deutschland auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen.
- 1950: Deutsche Rollsportler nahmen das erste mal nach dem z. Weltkrieg offiziell an einem internationalen Wettkampf in London teil (3 Titel wurden erkämpft).
- 1950-1970: In diesem Zeitraum war Deutschland dominierend unter allen teilnehmenden Nationen bei Weltmeisterschaften. Oftmals gingen alle Titel oder 3 Medaillen einer Konkurrenz an die Deutschen Rollsportler.
- 1976: Gründung der Europäischen Rollsportverbandes.
- 1981: Einführung der "World Games", die Spiele der nichtolympischen Sportarten. Auch der Rollsport ist hier vertreten.
- 1981-1992: Die Leistungsstärke der deutschen Rollsportler geht international zurück. Es können nur noch vereinzelt Weltmeistertitel gewonnen werden. Hier vor allem im Rolltanzen, zuletzt 1988 von Peter Wulf (Lübeck) und Michaela Mitzlaff (Kiel).
- 1992: Rollhockey ist Vorführsportart bei den Olympischen Spielen in Barcelona. Vielleicht bekommt der Rollsport dann endlich seine Anerkennung, um die er schon jahrelang kämpft?
Dieser Artikel basiert auf dem Artiel Rollschuh aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |