Kinder Inliner – Worauf es bei der Auswahl ankommt

Das Inline-Skaten eignet sich hervorragend als Sport für die ganze Familie und vor allem Kinder, denen Fahrradfahren auf Dauer zu langweilig ist, finden mit dem Skaten eine tolle Alternative. Da Kinderfüße im Wachstum aber empfindlich sind, ist es sehr wichtig, dass die Inliner optimal passen und für einen sicheren, stabilen Halt sorgen. Dabei sind Kinderskates seine Form von Rollschuhen. Das Besondere an diesen Rollschuhen ist, dass die Rollen in einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Damit erklärt sich auch der Name dieser Rollschuhe, denn das englische in-line bedeutet nichts anderes als in einer Reihe. Die Inliner selbst bestehen aus einem Schuh und einer Schiene, in die die kugelgelagerten Rollen integriert sind.

Kinder Inliner – die verschiedenen Varianten

Genauso wie für Erwachsene gibt es auch für Kinder Inlineskates in unterschiedlichen Ausführungen. Ein großer Unterschied besteht zunächst einmal darin, ob es sich um eine Variante mit Soft- oder mit Hardboot handelt. Bei Softboots ist der Schuh größtenteils aus weichen Materialien angefertigt. Die Stoffhülle polstert den Fuß, gibt ihm Halt und sorgt durch ihre Flexibilität für einen hohen Tragekomfort. Im Unterschied dazu haben Hardboots zwar ebenfalls einen weichen Innenschuh, allerdings ist dieser von einer harten Außenschale aus Kunststoff umschlossen. Dadurch bieten Hardboots dem Fuß einen festen und sehr stabilen Halt, was vor allem bei Sprüngen und Tricks vorteilhaft ist. Insgesamt sind Hardboots aber meist etwas schwerer als Softboots und viele empfinden die weichen, flexiblen Softboots als bequemer und angenehmer am Fuß.

Für Kinder und auch für Anfänger eignen sich meist Fitness-Skates am besten. Fitness-Skates kennzeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort, die Rollen und die Kugellager rücken ein wenig in den Hintergrund. Durch die gutmütigen Fahreigenschaften lässt sich das Inline-Skaten mit Fitness-Skates leicht lernen und die Schuhe bleiben auch bei längeren Fahrten bequem. Im Handel werden Fitness-Skates mitunter auch unter den Bezeichnungen Freizeit-, Fun- oder Recreational-Skates angeboten. Im Unterschied dazu sind Aggressive- oder Street-Skates für sportliches und anspruchvolleres Skaten mit Sprüngen, Tricks, dem Befahren von Rampen oder dem Gleiten über Treppengeländer ausgelegt. Diese Inliner haben meist kleine und harte Rollen, teilweise auch mit unterschiedlichen Durchmessern. Aggressive-Skates bieten dem Fuß sehr viel Halt, allerdings müssen teils Abstriche in Sachen Komfort und Geschwindigkeit gemacht werden. Für hohe Geschwindigkeiten auf langen Strecken wiederum sind Speed-Skates ausgelegt. Speed-Skates sind nur knöchelhoch, sehr leicht, haben eine längere Schiene mit großen Rollen und verfügen über keine Bremsklötze. Auch Hockey-Skates, die vom Grundprinzip her eine Abwandlung von Eishockeyschuhen sind, verzichten auf Stopper. Sie haben eine harte Spitze und meist Rollen, die von vorne nach hinten größer werden. Dadurch steht die Ferse etwas höher, was sich positiv auf den Antritt auswirkt. Speziell für Kinder werden zudem Inliner angeboten, die sich in der Größe verstellen lassen. Da sie mitwachsen, können die Skates somit über mehrere Saisons genutzt werden. Und ein Beispiel, wie Inliner für Kinder aussehen können, zeigt dieses Video:

 

Kinder Inliner – worauf es bei der Auswahl ankommt

Generell sind gute Inliner für Kinder schon für vergleichsweise kleines Geld zu haben. Wichtiger als der Preis sind jedoch die Qualität und die Passform. Sinnvoll ist daher, sich für die Auswahl ausreichend Zeit zu nehmen und die Inliner eine Zeit lang anzubehalten. Um auszuprobieren, ob sie sich am Fuß bequem anfühlen, sollten zum einen eine Runde gefahren und zum anderen Kniebeugen mit den Skates gemacht werden. Die Inliner sollten diese Bewegungen flexibel mitmachen und den Fuß dabei stützen, aber nirgends drücken. Zudem sollten die Eltern einen Blick auf die Qualität der Verschlüsse und die Verarbeitung werfen. Nicht zuletzt spielt aber natürlich auch die Optik eine Rolle, denn wenn dem Kind die Inliner nicht gefallen, werden sie vermutlich recht schnell in der Ecke landen. Neben den Skates gehört aber auch die Schutzausrüstung unbedingt mit dazu. Mit Inlineskates können teils hohe Geschwindigkeiten erreicht werden, so dass das Verletzungsrisiko nicht unterschätzt werden darf. Das Tragen von Helm sowie Hand-, Ellenbogen und Knieschützern ist beim Skaten somit Pflicht.