Skateboard Begriffe

Wie bei fast allen Sportarten gibt es auch beim Skateboarding einen Fachjargon. Dabei existieren bestimmte Bezeichnungen für die Bestandteile des Skateboards und eigene Ausdrücke, die die Hindernisse, die Techniken und die Skateboardstricks als solches beschreiben. Einer der Basistricks ist übrigens der Ollie und wie er funktioniert, ist hier zu sehen:

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Skateboard Begriffe und einige davon erklärt die folgende Liste.

 

Am

So wird ein Amateurskater genannt.

 

Ankle Roll

Eine typische Verletzung, die häufig auftritt, wenn der Fuß nach einem Trick zu weit vorne aufgesetzt wird. In der Folge knickt der Knöchel nach innen um.

 

Bail

Kontrollierter Sturz. Üblicherweise bricht der Skater einen Trick bereits während der Ausführung ab, um einen Sturz zu verhindern. In der Halfpipe beispielsweise lässt er sich dazu in der Rundung auf seine Schoner fallen.

 

Catchen

Der Skater fängt sein Board nach einem Flip mit den Füßen und drückt es in Richtung Boden.

 

Clean

Der Skater landet einen Trick sauber. Das Gegenteil von clean ist sketchy.

 

Endo

Der Skater verlagert sein Gewicht nach vorne und verliert dadurch die Kontrolle über sein Board. In der Folge schießt das Skateboard nach hinten weg. Weil dies das Gegenteil vom Mr. Wilson ist, wird manchmal auch von Mrs. Wilson besprochen.

 

Fakie

Fakie fahren bedeutet, dass der Skater ganz normal auf dem Skateboard steht, aber anstatt vorwärts, rückwärts fährt.

 

Flatspot

Eine Rolle ist ungleichmäßig abgenutzt. Dies äußert sich zum einen in einem knatternden Geräusch und zum anderen darin, dass die Fahreigenschaften schlechter und die Geschwindigkeiten langsamer werden.

 

Freakout

Der Skater rastet aus, beispielsweise weil ihm ein Trick nicht gelungen ist. In den meisten Fällen muss das Skateboard daran glauben.

 

Goofy

Eine der beiden Grundstellungen beim Skaten. Hier steht der rechte Fuß vorne. Die andere Grundstellung ist Regular, hier ist der linke Fuß vorne.

 

Hang-Up

Der Skater bleibt mit einer Achse am Metallrohr, das sich an der oberen Kante einer Rampe befindet, hängen.

 

InYourFace

Diese Verletzung tritt meist bei Flips auf. Der Skater bekommt sein Skateboard im Gesicht ab, nachdem er die Kontrolle darüber verloren hat.

 

Local

An dem Ort, an dem der Skater meistens skatet, ist er ein Local.

 

Mr. Wilson

Ein typischer und recht häufiger Sturz. Der Skater verlagert sein Gewicht nach vorne und verliert die Kontrolle über sein Board. Das Skateboard fliegt in der Folge nach vorne weg. Der Name geht auf die Fernsehserie „Dennis“ zurück, in der der dortige Mr. Wilson regelmäßig auf diese Weise gestürzt ist.

 

Mongo

Das Abstoßen vom Boden mit dem vorderen Fuß, während der hintere Fuß auf dem Skateboard stehen bleibt. Unter geübten Skatern ist Mongo allerdings verpönt.

 

Mosher

Ein Skater, der sich hauptsächlich auf das Überspringen von Treppenstufen fokussiert, oft in Kombination mit waghalsigen Tricks.

 

Pushen

Das Wegdrücken des Bodens unter dem Board, um sich abzustoßen und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Aber auch wenn sich Skater gegenseitig motivieren und antreiben, wird von pushen gesprochen.

 

Slam

Ein unkontrollierter Sturz, der oft zu schmerzhaften Verletzungen führt. Meist tritt ein Slam dann auf, wenn der Skater nach einem Trick nicht sauber landen kann und deshalb stürzt.

 

Spot

Ein Ort oder eine Stelle, die sich zum Skaten eignen. Charakteristisches Merkmal von einem Spot ist, dass er nicht künstlich geschaffen wurde. Ein Skatepark, der speziell für das Skaten angelegt wurde, ist also kein Spot. Stattdessen muss der Spot natürlich und bereits vorhanden gewesen sein, zum Beispiel in Form von entsprechender Stadtarchitektur.

 

Wheelbite

Die Rollen berühren entweder das Brett oder werden durch einen Gegenstand wie einen kleinen Stein blockiert. In der Folge bleibt das Skateboard sofort und abrupt stehen, wodurch es zu einem Sturz kommt.